Seegurke

Tiefe: 30 m · Sonnenlichtzone

Die Seegurke ist mit Seestern und Seeigel verwandt und sieht aus wie eine weiche, warzige Gurke. Sie kriecht ueber den Boden und frisst dabei Sand, aus dem sie kleine Reste herausfiltert, den sauberen Sand scheidet sie wieder aus. Bei Gefahr kann sie sogar Teile ihres Inneren ausstossen und spaeter nachwachsen lassen.

Fuer Forscher

Seegurken (Holothuroidea) sind Stachelhaeuter mit fuenfstrahligem Grundbauplan und einem Wassergefaesssystem; sie atmen ueber eine verzweigte Wasserlunge, die in den Enddarm muendet. Als Detritusfresser wuehlen sie grosse Mengen Sediment um und sind wichtige Recycler des Meeresbodens. Zur Abwehr koennen viele Arten klebrige Schlaeuche oder Teile ihrer inneren Organe ausstossen (Eviszeration) und diese spaeter regenerieren.

Quelle: Smithsonian Ocean

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